Flammkuchen Rezeptbuch mit Weinempfehlungen

Flammkuchen Rezeptbuch mit Weinempfehlungen aus der Pfalz

Die Pfalz, Flammkuchen und Wein. Ein untrennbares Trio vereint in einem Buch, genau genommen in einem Rezeptbuch mit klassischen, aber auch ausgefallenen Flammkuchenrezepten.

Sage und schreibe 120 Seiten voller leckerer Ideen führen mich von der früheren Einseitigkeit zur bunten Vielfalt. Es wird wohl Monate dauern, bis ich mich durch alle Rezepte  von Jimmy und Julie Mertens gefuttert habe.

Um das Geschmackserlebnis perfekt abzurunden, gibt auch noch zu jedem Flammkuchenrezept die passende Weinempfehlung, natürlich aus der Pfalz, wie soll es auch anders sein.

Als Freund des guten Weins und großem Flammkuchen Fan ist das Buch wie für mich gemacht. Bin ich doch eigentlich der Typ für den klassischen Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, aber immer auf der Suche nach neuen Ideen, kommen die zahlreichen Variationen wie gerufen.
Für den Anfang habe ich mich, passend zu Halloween, was erst ein paar Tage her ist, für die Kürbis-Birne Variante entschieden.

Flammkuchenrezept mit Kürbis

Neben Schmand als Basis, kamen noch Kürbis, Birne, Speck, Zwiebeln, Camembert und Kürbiskerne auf den Flammkuchen. Ein wilder Mix, ich war gespannt. Ein Blick in den Ofen lies die Neugier steigen, zur Beruhigung gönnte ich mir einen Schluck von Oliver Zeters Viognier, der Weinempfehlung zum Rezept. Ein feiner Tropfen, ganz wie man es von Oliver Zeter gewohnt ist. Er ist einfach ein Meister seiner Zunft.

Als der Flammkuchen nach knapp 10 Minuten endlich fertig war und ich ihn aus dem Ofen holte, kam mir ein wunderbarer Duft entgegen. Deftig, dank des Kürbisses und dem Speck und die Birne wirkte mit ihrem süßen Fruchtaroma entgegen. Ein toller Kontrast, der von zerlaufenem Käse nochmal unterstrichen wird.

Geschmacklich hat der Flammkuchen bereits beim ersten Biss überzeugt. Der Kontrast von Deftigem und Fruchtigem findet sich sofort am Gaumen wider. Der Speck macht den Flammkuchen schön saftig und bringt ein angenehm leichtes Salzaroma mit ein. Dieser Flammkuchen war ein Fest, toll!

Die Rezepte aus dem Buch machen alle einen ausgezeichneten Eindruck. Das, was ich bisher nachbacken konnte, hat mein Bild bestätigt. Hier waren echte Liebhaber am Werk.

Das eigentliche Highlight dieses Flammkuchen Rezeptbuchs ist in meinen Augen jedoch die Tatsache, dass es zu jedem Rezept eine Weinempfehlung gibt. Ich bin zwar recht tief im Thema drin, aber freue mich dennoch über neue Anregungen und folge solchen Empfehlungen immer mal wieder, um tolle neue Weingüter kennenzulernen.

Dem Gelegenheitsweintrinker fällt es deutlich schwerer einzuschätzen, welchen Wein er zu welchem Flammkuchen besorgen soll. Da sind die Weinempfehlungen aus dem Rezeptbuch natürlich Gold wert. Der richtige Wein kann aus einem guten Essen ein hervorragendes machen. So wird aus der Mahlzeit ein Highlight und ist es nicht das, was wir uns wünschen, wenn wir den ersten Bissen zum Mund führen?

Weitere Infos:
Autoren: J. & J. Hublet-Mertens
Buchtitel: „Flammkuchen: 54 herzhafte & süße Rezepte“, 120 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-00-056976-0

Wer das Buch kaufen möchte, schickt am Besten eine Mail an buch@hubji.com .

 

Corkbordell Balazs Autor: Balazs

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aktueller Alltagswein: Jülg Spätburgunder „Kalkmergel“ 2013
aktueller Lieblingswinzer: Weingut Jülg / Pfalz

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