Weinlage auf Korsika

Wer wir sind

Warum eigentlich „CorkBordell“?

Alex:

Sowas wollte ich immer schonmal machen. Ich habe mich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken getragen irgendwie mal irgendwas mit Wein zu machen.
Als ich Balazs kennenlernte und für Wein begeistern konnte, haben wir zunächst eine Zeit lang rumgeblödelt bis wir schließlich beschlossen haben: wir machen das einfach mal.

Meine Ursprungsidee war die Lücke zwischen elitärer Vinothek und Supermarkt zu schließen. Man muss einfach keine 50€ für eine Flasche Wein ausgeben, um etwas Vernünftiges im Glas zu haben. Gemeinsam haben wir dann die Idee zu einem Weinblog ausgebaut, der nicht nur Weinempfehlungen ausspricht, sondern auch rund um das Thema Wein viele nützliche Information aufgreift, ohne sie zu verwissenschaftlichen. Solltet ihr uns jemals über Restzucker schreiben sehen, geht ne Flasche Wein aufs Haus.

Der Name CorkBordell wurde übrigens bei einer (oder 2?) leckeren Flaschen Cantine San Marzano festgelegt. Für uns ist Wein halt richtig geil, weswegen wir dem Thema eine pornographische Note geben wollten. Zudem bedeutet „le bordel“ im französischen so viel wie Chaos oder Saustall. Irgendwie fand ich das in Anbetracht des fast erschlagenden Weinangebots auch sehr treffend.

Balazs:

Klar, wenn man seinen Blog CorkBordell nennt kann es zu gewissen Verwechslungen kommen. Zum Beispiel läuft man Gefahr, dass sich der eine oder andere User auf der Suche nach leichtbekleideten Frauen, die sich genüsslich auf dem Korkboden räkeln, zu uns verirrt.
Aber das ist uns egal, denn vielleicht können wir auch diese von Lust getriebenen User zu begeisterten Weintrinkern machen. Und wenn nicht, finden Sie hier wenigstens den passenden Tropfen mit dem sie sich trösten können wenn sie realisieren, dass sie bei uns keine nackten, auf Korkboden räkelnden Frauen finden werden.

Das ist aber nicht der Grund für den Namen CorkBordell… Nein, uns ging es viel mehr um die Emotionen die ein guter Wein beim Trinken auslöst. Wie oft haben wir uns sagen gehört „Boah, dieser Wein ist die pure Sünde…“, von Orgasmen im Mund und Geschmacks-Quickies war die Rede… Ja ich gebe es zu, auch das Wort „Hartgeld-Tropfen“ ist gefallen. Und wo gehört das alles hin? Genau, in den Puff! Und weil wir hier ja alle zumindest ein ganz kleines Stückchen Niveau besitzen würden wir natürlich nie Puff sagen, sondern Bordell, und zwar in unserem Fall das „CorkBordell“.

PS: Ganz ehrlich, wir fanden den Namen auch einfach ziemlich geil 😉

Was sind das überhaupt für Typen die ein „CorkBordell“ betreiben?

Alex vom CorkBordell
Das ist Alex wie er leibt und lebt

Alex über sich selbst:

Ich bin so der Typ Weintrinker, der immer den geilsten Tropfen für das kleinste Geld sucht. Das Thema Wein wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Meine Mutter war so wahnsinnig einen Franzosen zu heiraten, sodass Wein in der Familie (vor allem franzosenseitig) schon immer eine große Rolle spielte. In meiner Jugend hatte ich, sehr zum Unmut meiner Eltern, eher Interesse an Billigwein, der gemischt mit Cola in rauen Mengen konsumiert wurde. Cola Rot oder Cola Weiß nannte man den Gaumenschmaus.

Da mein Vater mit dem Thema Wein aber nicht locker ließ, habe ich irgendwann mit dem Quatsch aufgehört und angefangen „richtig“ Wein zu trinken. Mittlerweile kann ich auf 14 Jahre Weinerfahrung zurückblicken, die größtenteils durch Bordeaux, Côtes du Rhône und die Bourgogne geprägt ist. Aber man ist ja kein Kostverächter und so trinke ich mich mittlerweile durch die ganze Welt. Aktuell bin ich ein wenig in Deutschland hängengeblieben, immer auf der Suche nach neuen Rohdiamanten.

Motto: „Es geht immer noch was rein.“
Hobbys: Wein, Autos, Wein, elektronische Musik, Wein, Snowboard und Wein.
Träume: Eigenes kleines Weingut irgendwo am Meer.

 

Was Balazs dazu sagt:

Alex? Ich soll jetzt ernsthaft was über Alex schreiben?! Na gut, ihr habt es so gewollt…

Zugegeben, er ist ein netter Kerl und JAAAA, er hat mir das Thema Wein näher gebracht. Aber was soll ich machen, als ich ihn kennengelernt habe dachte ich er wäre ein ganz normaler Typ.
Alex war der Neue im Büro und reichlich darum bemüht sein wahres Ich hinter einer trügerischen Fassade zu verbergen. Dank seiner französischen Wurzeln war es dann auch naheliegend, dass ihn das Thema Wein bewegt. Heute schäme ich mich etwas dafür, dass ausgerechnet jemand wie er mir das Weintrinken ans Herz gelegt hat. Ich hätte mir dafür echt jemanden mit mehr Niveau und Stil gewünscht.

Inzwischen weiß ich, dass Alex im Geiste ein Langzeitstudent im Körper eines Mittdreißigers ist. Jemand der ständig auf der Suche nach dem nächsten Hartgeld-Tropfen ist um sich mal wieder ordentlich die Kante zu geben. Zwischendurch greift er dann mal zu etwas Teurerem, Namenhaften aus klanghaften Regionen wie der Bourgogne. Ich werde das Gefühl aber nicht los, dass er das nur tut um seinen französischen Wurzeln gerecht zu werden und seine völlig überzogenen Ekstasen zu rechtfertigen.

Denn wer sich mit einem Premier Cru (habe ich „einem“ geschrieben? Ich meinte 10!) aus der Bourgogne abschießt kann ja gar nicht der Typ „Langzeitstudent“ sein. Doch ich sage euch, er kann!!!

 

Balazs CorkBordell
Balazs: „Man bringe mir Wein!“

Balazs über sich selbst:

Was soll ich sagen, eigentlich bin ich ein ganz normaler Kerl, der mit beiden Beinen im Leben steht. Darüber hinaus bin ich Genussmensch und ich habe eine große Schwäche für gutes Essen und kulinarische Highlights. Da war es klar, dass ich früher oder später auch am Thema Wein nicht vorbeikomme.
Hier ist es mir wichtig, dass ich was Gutes ins Glas bekomme. Ich bin da nicht wirklich fehlertolerant und gehe ungern Kompromisse ein. Deshalb kommt es auch mal vor, dass ich ne Flasche Wein wegkippe, wenn sie nichts taugt.

Der Preis für einen Wein spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Klar, ich muss mir den Wein leisten können und auch wollen. Und das „wollen“ hört in den Regionen ab 30€ langsam auf, es sei denn wir reden von einem besonderem Tropfen, einem echten Highlight. Dann darf er ruhig auch etwas teurer sein. 3 stellig wurde es bisher aber noch nicht 😉

Natürlich freue ich mich auch, wenn ich einen guten Wein für knapp 10€ entdecke, aber ich bin da nicht so der Jäger, der ständig auf der Suche nach den günstigen Schätzen ist. Das ist mir zu stressig und ich bin ja Genussmensch.

Was Alex dazu sagt:

Jaaa, der Balazs. Irgendwann im Büro habe ich das Thema Wein ein paar Mal angeschnitten und dann war er neugierig. Ich hab ihm dann mal einige leckere Fläschchen Rotwein mitgebracht und die besten hat er als nahezu untrinkbar abgetan. Das hat sich innerhalb kürzester Zeit radikal geändert. Mittlerweile ist er der Typ Weintrinker „Geld spielt keine Rolle“, denn der Genuss steht im Vordergrund. Im Grunde zurecht.

Und so lebt er das auch. In einer lauen Sommernacht abends schön auf die Terrasse sitzen, den mittelprächtig erzogenen Hund im Zaum halten und dabei ein leckeres Fläschchen köpfen. Sich zurücklehnen und die Probleme Probleme sein lassen – Genuss in Reinkultur.

Inzwischen hat sich das derart schnell entwickelt, dass wir in puncto Weinwissen und auch geschmacklich sehr nah beieinander sind. Zudem hat er sich noch einen kleinen Weinkeller gebaut und denkt auch über einen Weinkühlschrank nach. Wer hätte das gedacht, als ich den Banausen das erste Mal traf.

Motto: „Ich hab, ich hab, ich hab, ich hab Style und das Geld… “
Hobbys: Joggen und so ein Mist.
Träume: Soviel Ahnung von Wein zu haben, wie ich.